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WirtschaftsReport Januar 2012

WirtschaftsReport Januar 2012 WirtschaftsReport Januar 2012

Die Versicherungswirtschaft muss derzeit an mehreren Fronten kämpfen. Medienwirksam durch die Boulevardpresse herausgestellte Ärgernisse bei Motivationsreisen, angeblich falsche Produkte, nicht vorgenommene Regulierungen im Versicherungsfalle und andere Vorfälle – zum Teil auch im Fernsehen breit ausgetreten – führten zu einer Imagekrise der Assekuranz. Aber auch Abschreibungen etwa auf Griechenland-Staatsanleihen bereiten einzelnen Gesellschaften der Versicherungsbranche Sorgen, wenngleich Versicherungen im Gegensatz zu Banken auf einem Geschäftsmodell mit ständigen Einnahmen durch die Versicherungsprämien beruhen.

Aber auch Anforderungen an das Risikomanagement – Stichwort Solvency II – sowie mögliche gesundheitspolitische Entwicklungen in der Krankenversicherung bei einer neuen Bundesregierung – Stichwort Bürgerversicherung – bereiten den Versicherungsmanagern Sorgen. Wo liegen vor diesen Hintergründen Wachstumschancen?

Über diese Fragen berichten wir in unserem aktuellen Branchenreport und gehen dabei auch auf den Aktuellen Report "2012 Global Insurance Outlook" des amerikanischen Consulters Deloitte ein. Die deutsche Versicherungswirtschaft ist ein wichtiger Standort- und Beschäftigungsfaktor; sie ist ein Anker für Stabilität und Berechenbarkeit. 450 Millionen Versicherungsverträge in Deutschland relativieren das verbreitete Erscheinungsbild der Assekuranz.

Letzte Änderung am Freitag, 21 April 2017 11:31
Günter Spahn

 Herausgeber und Chefredakteur Zielgruppen-Medien Verlag