Der WirtschaftsReport
Trauerspiel beim FBB-Flughafen ohne Ende?
Geschrieben von: Sven Skoglund   
Montag, den 13. März 2017
Flughafen Berlin BrandenburgEröffnung 2018 fraglich

Die schier unendliche Geschichte beim Bau des Flughafens Berlin Brandenburg geht vermutlich – zum wiederholten Male – in die Verlängerung. Nach einer Bericht der Abendschau der Rundfunk- und Fernsehanstalt RBB kann auch der Eröffnungstermin 2018 mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gehalten werden. Inzwischen haben auch andere Medien darüber berichtet, dass ein neues Gutachten der Beratungsfirma Roland Berger eine Eröffnung im nächsten Jahr sehr reserviert sieht. Das Gutachten nennt auch schonungslos die Gründe. So müsse die Projektorganisation verbessert werden. Immer noch gibt es offensichtlich erhebliche Qualitätsmängel wie Fehler an der Verkabelung der automatischen Türen und eine „unzureichende Koordination der Bauleistungen“. Schließlich wird das Fehlen einer vollständigen Transparenz über technische Risiken bemängelt.

 

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La Tricolore in Rüsselsheim
Geschrieben von: Günter Spahn   
Dienstag, den 07. März 2017
Opel Stammsitz in RüsselsheimFlaggenwechsel bei Opel

Opel ist immer noch eine Traditionsmarke und eine wirtschaftliche Institution respektive ein Standort- und Wirtschaftsfaktor, insbesondere in Rüsselsheim, dem Sitz des Unternehmens. So weit, so gut. Das 1882 gegründete Unternehmen hat Höhen und Tiefen – die Tiefen keineswegs nur in den vergangenen Dekaden – erlebt. Ende der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts war man als Autoproduzent sogar deutscher Marktführer. Die Familienfirma expandierte. Doch (damit wären wir bei den ersten Tiefen) mit der 1929 einsetzenden Weltwirtschaftskrise war die Familie Opel als Alleininhaber der Autofabrik überfordert. Zu allem Unglück waren damals infolge einiger Todesfälle in der Familie noch enorme Erbschaftssteuern zu verkraften. Kurz: Die Firma Opel stand 1929 finanziell vor dem Aus. Die Familie konnte es allein nicht mehr schaffen.

 

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Countdown beginnt für HSH Nordbank
Geschrieben von: Günter Spahn   
Donnerstag, den 02. März 2017
HSH NordbankEine Bank im Schaufenster

Es wird ernst für die HSH Nordbank. Der Verkaufsprozess des Institutes hat begonnen, mehrere Interessenten – so Insider – haben sich bis zum Stichtag 28. Februar 2017 gemeldet. Für Stefan Ermisch, seit Juni 2016 Vorstandsvorsitzender der Bank, beginnen jetzt die Phasen von Sein oder Nichtsein der HSH Nordbank. „Es steht eine Bank im Schaufenster, die sehr gut funktioniert“, sagte einmal der Bankmanager. Dies war nicht immer so und ist letztendlich der Grund, weshalb im Oktober 2015 die EU-Kommission das notwendige öffentliche Beihilfeverfahren für die Bank absegnete, aber gleichzeitig die Genehmigung mit der Auflage verband, das Institut bis zum 28. Februar 2018 zu veräußern. Ohne die Beihilfen gäbe es die Bank nicht mehr. Über die Gründe der wohlgemerkt früheren Probleme der Bank ist viel und hinreichend berichtet worden. Jetzt aber geht es um die nahe Zukunft mit dem Ziel, einem neuen Eigentümer oder strategischen Investor eine leistungsstarke Bank mit einem guten Kerngeschäft zu übertragen.

 

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Diesel und Niedrigzinspolitik
Geschrieben von: Sven Skoglund   
Montag, den 27. Februar 2017
EnteignungDie schleichende Enteignung

Wir erleben ein großes wirtschaftspolitisches Ablenkungsmanöver. Im Medienhype Deutschlands dominieren nämlich derzeit immer noch Donald Trump, Martin Schulz und die angebliche Auferstehung der SPD. Angela Merkel ist mit ihrer verkorksten Europa- und Asylpolitik hingegen abgetaucht. Doch es gibt für die Deutschen wichtige Themen, die derzeit in der Öffentlichkeit seltsamerweise unterbelichtet sind. Im ersten Halbjahr 2017 finden drei Landtagswahlen statt und da hat die Öffentlichkeit einen Anspruch auf klare Aussagen durch die Politik. Es geht nämlich um nicht mehr oder weniger, als um eine schleichende Enteignung der Deutschen.

 

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Kraft Heinz beging strategische Fehler
Geschrieben von: Günter Spahn   
Mittwoch, den 22. Februar 2017
Unilever LogoUnilever bleibt Unilever

Es schlug in der Finanz- und Wirtschaftswelt wie eine Bombe ein: Das amerikanische Unternehmen Kraft Heinz (Ketchup- und Käseprodukte) überraschte mit der Meldung, für 143 Mrd. US-Dollar (134,6 Mrd. Euro) die wesentlich größere britisch-niederländische Traditionsinstitution Unilever (London, Rotterdam) übernehmen zu wollen. Es wäre die zweitgrößte Transaktion der Wirtschaftsgeschichte – nach der Mannesmann-Übernahme durch Vodafone – gewesen. Doch ebenso schnell bliesen die Amerikaner nach zwei Tagen wieder zum Rückzug. Das ganze Vorhaben war zu dilettantisch vorbereitet und letztendlich für die Amerikaner wohl zwei oder drei Schuhnummern zu groß.

 

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Diskussionen zur „richtigen Ernährung und Landwirtschaft“
Geschrieben von: Hanns Alpow   
Montag, den 13. Februar 2017
Ein Landwirt bei der ArbeitIdeologisch gesteuerte Polemik

Vor wenigen Wochen war die „Grüne Woche“ – einmal wieder – Anlass für Protestaktionen gegen die „industrialisierte Landwirtschaft“ und gegen die Ernährungsindustrie. Leicht erkennbar ging es auch darum, Verbraucher, Landwirte und Ernährungsindustrie untereinander auszuspielen. Auf der einen Seite, so die plakativen Vorwürfe, stünden die Verbraucher und Umweltschützer und andererseits verhindere die „Agrarlobby“ im Zusammenwirken mit der Politik eine verbrauchergerechte Agrarwirtschaft und Lebensmittelerzeugung. In einem Beitrag der „Süddeutschen Zeitung“ vom 21. Januar 2017 war gar von einer Entfremdung der Verbraucher und Erzeuger die Rede.

 

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Rot-Rot-Grün – ein Gespenst?
Geschrieben von: Günter Spahn   
Dienstag, den 07. Februar 2017
Kanzlerkandidat Martin SchulzMartin Schulz muss Farbe bekennen

Die SPD hat einen neuen Hoffnungsträger namens Martin Schulz. Doch Hoffnungsträger, sowohl Kanzlerkandidaten als auch Parteivorsitzende, hatte die Sozialdemokratie schon oft. 2009 wollte Frank-Walter Steinmeier Kanzler werden, 2013 Peer Steinbrück. Beide schafften es nicht. Turbulenter war es bei den Parteichefs. Von 2004 bis heute führten nicht weniger als sechs Personen die traditionsreiche Partei: Franz Müntefering, Matthias Platzeck, Kurt Beck, Frank-Walter Steinmeier, wieder Franz Müntefering, schließlich Sigmar Gabriel. In wenigen Wochen soll dann – Nummer sieben – Martin Schulz auch neuer Parteivorsitzender der SPD werden.

 

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Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus …
Geschrieben von: Günter Spahn   
Dienstag, den 31. Januar 2017
Dollar NoteBeispielloser Zynismus

Es war während des Wahlkampfes schlimm und es war bei der Vereidigung zum Präsidenten peinlich: Donald Trump wurde insbesondere in deutschen Medien zum Feind auserkoren. Der erkennbare Frust und die Enttäuschung darüber, dass Hillary Clinton nicht neue Hausherrin im Weißen Haus wurde, hält offensichtlich in Zeitungen, Magazinen und Fernseh-Talkrunden an: Donald Trump ist inzwischen Präsident der wichtigsten europäischen Schutzmacht. Dennoch wird er zuweilen nach wie vor mit Argumenten aus der untersten Schublade auch persönlich beleidigt.

 

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Die Presse hat einen neuen Lieblingsfeind
Geschrieben von: Günter Spahn   
Montag, den 23. Januar 2017
Viele Importe bzw. Exporte laufen werden über den Hamburger Hafen abgewickeltDoch Trump hat in vielem Recht

Erneut zeigte es sich jetzt nach der Rede von Donald Trump: Der Präsident ist der neue Lieblingsfeind der Medien. Er vertritt halt nicht das links-liberale Spektrum. Wie sein Vorvorgänger George W. Bush wurde er von deutschen Medien bereits als Clown bezeichnet. Doch Donald Trump wird es aushalten, er muss den Mainstream überwinden, notfalls über die direkte Ansprache an das amerikanische Volk.

 

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Der Supergau für Angela Merkel und Deutschland
Geschrieben von: James R. Finney   
Montag, den 16. Januar 2017
Flagge der NatoTrump-Interview als deutliche Ansage

Das erste Interview, das der künftige US-Präsident Donald Trump dem Londoner Weltblatt „The Times“ und BILD kurz vor seinem Amtsantritt gab, war ein Paukenschlag, der nicht nur in der Weltpresse ein lebhaftes Echo fand, sondern auch die Strukturen der NATO und der EU erheblich in Frage stellt. Vor allem aber war es ein Supergau für Angela Merkel. Wer für Trump in Europa die erste Geige spielt, machte er klar. Die britische Regierungschefin Theresa May wird bereits unmittelbar nach der Vereidigung des neuen Präsidenten einen Termin bei Trump bekommen. Die „Special Relationship“ sind nicht unterzukriegen. Trump und May haben bereits ein direktes Handelsabkommen zwischen den beiden angelsächsischen Mächten angekündigt. Dies untergräbt die Position der Kanzlerin – und natürlich der EU – bei den Brexit-Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich ganz erheblich.

 

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