Der WirtschaftsReport
Kraft Heinz beging strategische Fehler
Geschrieben von: Günter Spahn   
Mittwoch, den 22. Februar 2017
Unilever LogoUnilever bleibt Unilever

Es schlug in der Finanz- und Wirtschaftswelt wie eine Bombe ein: Das amerikanische Unternehmen Kraft Heinz (Ketchup- und Käseprodukte) überraschte mit der Meldung, für 143 Mrd. US-Dollar (134,6 Mrd. Euro) die wesentlich größere britisch-niederländische Traditionsinstitution Unilever (London, Rotterdam) übernehmen zu wollen. Es wäre die zweitgrößte Transaktion der Wirtschaftsgeschichte – nach der Mannesmann-Übernahme durch Vodafone – gewesen. Doch ebenso schnell bliesen die Amerikaner nach zwei Tagen wieder zum Rückzug. Das ganze Vorhaben war zu dilettantisch vorbereitet und letztendlich für die Amerikaner wohl zwei oder drei Schuhnummern zu groß.

 

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Diskussionen zur „richtigen Ernährung und Landwirtschaft“
Geschrieben von: Hanns Alpow   
Montag, den 13. Februar 2017
Ein Landwirt bei der ArbeitIdeologisch gesteuerte Polemik

Vor wenigen Wochen war die „Grüne Woche“ – einmal wieder – Anlass für Protestaktionen gegen die „industrialisierte Landwirtschaft“ und gegen die Ernährungsindustrie. Leicht erkennbar ging es auch darum, Verbraucher, Landwirte und Ernährungsindustrie untereinander auszuspielen. Auf der einen Seite, so die plakativen Vorwürfe, stünden die Verbraucher und Umweltschützer und andererseits verhindere die „Agrarlobby“ im Zusammenwirken mit der Politik eine verbrauchergerechte Agrarwirtschaft und Lebensmittelerzeugung. In einem Beitrag der „Süddeutschen Zeitung“ vom 21. Januar 2017 war gar von einer Entfremdung der Verbraucher und Erzeuger die Rede.

 

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Rot-Rot-Grün – ein Gespenst?
Geschrieben von: Günter Spahn   
Dienstag, den 07. Februar 2017
Kanzlerkandidat Martin SchulzMartin Schulz muss Farbe bekennen

Die SPD hat einen neuen Hoffnungsträger namens Martin Schulz. Doch Hoffnungsträger, sowohl Kanzlerkandidaten als auch Parteivorsitzende, hatte die Sozialdemokratie schon oft. 2009 wollte Frank-Walter Steinmeier Kanzler werden, 2013 Peer Steinbrück. Beide schafften es nicht. Turbulenter war es bei den Parteichefs. Von 2004 bis heute führten nicht weniger als sechs Personen die traditionsreiche Partei: Franz Müntefering, Matthias Platzeck, Kurt Beck, Frank-Walter Steinmeier, wieder Franz Müntefering, schließlich Sigmar Gabriel. In wenigen Wochen soll dann – Nummer sieben – Martin Schulz auch neuer Parteivorsitzender der SPD werden.

 

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Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus …
Geschrieben von: Günter Spahn   
Dienstag, den 31. Januar 2017
Dollar NoteBeispielloser Zynismus

Es war während des Wahlkampfes schlimm und es war bei der Vereidigung zum Präsidenten peinlich: Donald Trump wurde insbesondere in deutschen Medien zum Feind auserkoren. Der erkennbare Frust und die Enttäuschung darüber, dass Hillary Clinton nicht neue Hausherrin im Weißen Haus wurde, hält offensichtlich in Zeitungen, Magazinen und Fernseh-Talkrunden an: Donald Trump ist inzwischen Präsident der wichtigsten europäischen Schutzmacht. Dennoch wird er zuweilen nach wie vor mit Argumenten aus der untersten Schublade auch persönlich beleidigt.

 

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Die Presse hat einen neuen Lieblingsfeind
Geschrieben von: Günter Spahn   
Montag, den 23. Januar 2017
Viele Importe bzw. Exporte laufen werden über den Hamburger Hafen abgewickeltDoch Trump hat in vielem Recht

Erneut zeigte es sich jetzt nach der Rede von Donald Trump: Der Präsident ist der neue Lieblingsfeind der Medien. Er vertritt halt nicht das links-liberale Spektrum. Wie sein Vorvorgänger George W. Bush wurde er von deutschen Medien bereits als Clown bezeichnet. Doch Donald Trump wird es aushalten, er muss den Mainstream überwinden, notfalls über die direkte Ansprache an das amerikanische Volk.

 

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Der Supergau für Angela Merkel und Deutschland
Geschrieben von: James R. Finney   
Montag, den 16. Januar 2017
Flagge der NatoTrump-Interview als deutliche Ansage

Das erste Interview, das der künftige US-Präsident Donald Trump dem Londoner Weltblatt „The Times“ und BILD kurz vor seinem Amtsantritt gab, war ein Paukenschlag, der nicht nur in der Weltpresse ein lebhaftes Echo fand, sondern auch die Strukturen der NATO und der EU erheblich in Frage stellt. Vor allem aber war es ein Supergau für Angela Merkel. Wer für Trump in Europa die erste Geige spielt, machte er klar. Die britische Regierungschefin Theresa May wird bereits unmittelbar nach der Vereidigung des neuen Präsidenten einen Termin bei Trump bekommen. Die „Special Relationship“ sind nicht unterzukriegen. Trump und May haben bereits ein direktes Handelsabkommen zwischen den beiden angelsächsischen Mächten angekündigt. Dies untergräbt die Position der Kanzlerin – und natürlich der EU – bei den Brexit-Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich ganz erheblich.

 

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Übliche Proteste bei der Grünen Woche
Geschrieben von: Günter Spahn   
Freitag, den 13. Januar 2017
Grüne Woche (20. - 29.01.2017)„Konzernatlas zur Agrar- und Lebensmittelindustrie“

Rechtzeitig zum Beginn der Landwirtschaftsmesse „Internationale Grüne Woche“ (20. – 29. Januar 2017 in Berlin), meldeten sich einige gesellschaftspolitisch kritische Verbände mit einem jetzt erschienenen sogenannten „Konzernatlas 2017 zur Agrar- und Lebensmittelindustrie“ zu Wort. Um es vorwegzunehmen: Man merkt es bei der Lektüre bereits sofort im Vorwort; hier geht es nicht um die Sache, sondern um einen ideologisch geprägten Rundumschlag gegen die Agrar- und Lebensmittelindustrie, wobei die Autoren der Studie, einmal in Fahrt, auch gleich die Unternehmen der Landmaschinentechnik mit einbeziehen: „Die vorgelagerte Landmaschinen- und Agrarchemiefirmen führten zusammen mit der neu geschaffenen Saatgutwirtschaft die Industrialisierung der Landwirtschaft in Europa an“, heißt es in der Studie.

 

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Deutsche Industrieunternehmen besorgt:
Geschrieben von: Günter Spahn   
Freitag, den 30. Dezember 2016
DigitalisierungUnsichere Rahmenbedingungen

Grundsätzlich ist die Wirtschaft und hier insbesondere die Industrie in Deutschland noch zufrieden. Dabei liegt die Betonung auf „noch“. Diese Einschätzung basiert auf den Einschätzungen der Unternehmen für das abgelaufene Jahr 2016. In einer Ende Dezember 2016 veröffentlichten großangelegten Umfrage bei 6.000 Unternehmen hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) insbesondere die Sorgen des verarbeitenden Gewerbes zum Ausdruck gebracht.

 

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Ein spektakuläres Jahr neigt sich dem Ende zu
Geschrieben von: Günter Spahn   
Donnerstag, den 22. Dezember 2016
Donald und Melania TrumpFundamentale Auswirkungen

Wann war je ein Jahr normal? Und dennoch entwickelte sich 2016 auch für Deutschland zu einem bemerkenswerten Zeitabschnitt mit fundamentalen Auswirkungen in der Innen-, Europa- und Sicherheitspolitik. Aber auch in der Wirtschaftspolitik war 2016 durch gravierende Ereignisse, etwa durch die „Dieselaffäre“ und die sich daraus ergebende Zukunft des Dieselantriebes für Personenfahrzeuge, geprägt. Weltpolitisch werden 2017 neue Weichen – mit enormen Auswirkungen auch für Deutschland – durch den im November 2016 gewählten künftigen US-Präsidenten Donald Trump gestellt, und die EU droht nach dem Austritt Großbritanniens weiter an Akzeptanz zu verlieren. Doch der Reihe nach.

 

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Selbstgemachte Glaubwürdigkeitsprobleme der Medien
Geschrieben von: Hanns Alpow   
Dienstag, den 13. Dezember 2016
Vermeintliche LügenpressePresserat und Täterschutz

Gedruckte Medien und hier insbesondere die Tageszeitungen haben es im Zeitalter der sozialen Netzwerke schwer. Vor allem junge Menschen greifen immer weniger zur klassischen Regionalzeitung, der die Abonnenten weglaufen. Das Wort „Lügenpresse“ hätte in Deutschland durchaus zum Wort des Jahres werden können – weit vor dem gestelzten Begriff „Postfaktisch“. Es nützt den Redaktionen nichts, wenn sie das Attribut Lügenpresse zurückweisen. Die Zeitungen haben ein Glaubwürdigkeitsproblem, weil die Redaktionen nach wie vor nichts dazu lernen und oft ihrem Betroffenheitsjournalismus frönen: Es darf nicht sein, was nach der Lesart vorgefasster Journalistenmeinungen nicht sein darf.

 

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