Der WirtschaftsReport
Macron sollte eine Erfolgsgeschichte nicht belasten:
Geschrieben von: Günter Spahn   
Samstag, den 15. April 2017
Unterzeichnung des Élysée-VertragsDeutschland und Frankreich

Ähnlich der berühmten „Special Relationship“ zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich (nach wie vor eine wichtige Grundlage der amerikanisch-britischen Politik), ist die enge deutsch-französische Freundschaft spätestens seit dem Élysée-Vertrag vom 22. Januar 1963 die Grundlage der engen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich und der Eckpfeiler der europäischen Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg. Der enge Schulterschluss ist erfreulicherweise zwischen Deutschen und Franzosen unbestritten.

 

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Jubelgesänge könnten Enttäuschungen weichen
Geschrieben von: Sven Skoglund   
Montag, den 08. Mai 2017
Präsident MacronEmmanuel Macron sucht Dumme

Es war ja klar: Nach den Vorwahlen vom 23.4.2017 konnte der neue Staatspräsident Frankreichs nur Emmanuel Macron heißen. Zu groß war die Allianz gegen Marie Le Pen. Doch solche Zweckbündnisse der traditionellen Parteien Frankreichs haben auch ihre Tücken. Ist das Ziel – Marie Le Pen verhindern – erreicht, brechen alte Gegnerschaften wieder auf. Dies wird auch der neue Staatspräsident im eigenen Land bald spüren. Doch nicht nur dort.

 

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Keine Koalitionsaussage im Bundestagswahlkampf
Geschrieben von: Günter Spahn   
Samstag, den 29. April 2017
FDP BundesparteitagFDP bleibt unberechenbar

Die Liberalen haben auf ihrem Bundesparteitag in Berlin eine klare Koalitionsaussage vermieden. Damit knüpft die Partei an ihren alten Ruf einer Wackelpartei an. Nach dem Motto, je nachdem, mit wem es reicht, könnten FDP-Wähler nach der Wahl die Dummen sein. Zwar will die FDP, so das Motto auf dem Bundesparteitag, ab sofort „nicht mehr länger zuschauen“, aber die FDP-Wähler ziehen am 24. September 2017 bei der Bundestagswahl ein Los, wenn sie der Partei ihre Stimme geben. Die Wähler wollen nämlich vorher wissen, wohin die Reise geht, wenn die Liberalen wieder in den Bundestag einziehen. Eine Ampelkoalition (rot-gelb-grün) wäre z.B. für den nach wie vor einflussreichen Wirtschaftsflügel, der viele Wähler der Partei stellt, nicht unbedingt vermittelbar.

 

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Frankreich hat gewählt
Geschrieben von: Günter Spahn   
Montag, den 24. April 2017
Parlament FrankreichFür Entwarnungen ist es zu früh

Neuer Hausherr im Élysée-Palast wird vermutlich der europafreundliche Emmanuel Macron. Allerdings muss der politische Quereinsteiger, der über keine Hausmacht in den traditionellen Parteien verfügt, in der Stichwahl am 7. Mai 2017 Marine Le Pen schlagen, die mit 21,4% das historisch beste Ergebnis auf Landesebene für den Front National einfuhr. Erstmals seit dem Bestehen der 5. Republik würde mit Macron ein Bewerber Präsident der Republik, der nicht den Konservativen oder Sozialisten angehört. Insofern kann es noch sehr spannend werden, wie er ohne Hausmacht mit der gesetzgebenden Nationalversammlung zurechtkommt, in der auch künftig die traditionellen Parteien ein starkes Gewicht haben werden.

 

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Eine Idee hat sich politisch überlebt:
Geschrieben von: Günter Spahn   
Dienstag, den 18. April 2017
Logo Die GrünenDie Grünen im Tief

Die Grünen verlieren immer mehr die Zustimmung durch ihre ehemalige Wählerklientel; sie befinden sich im Stimmungstief. Nach jüngsten Umfragen verliert die Partei bundesweit ein Drittel ihrer Wähler. Nur noch bescheidene 6% der Deutschen würden den Grünen derzeit bundesweit ihre Stimme geben. In wenigen Wochen droht der Partei in Nordrhein-Westfalen ein Fiasko. Dies sind keine guten Botschaften für die vor 37 Jahren in Karlsruhe gegründete Partei, die damals fundamental ausgerichtet war.

 

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Afrika braucht einen abgesicherten Marshall-Plan
Geschrieben von: James R. Finney   
Mittwoch, den 05. April 2017
Blick auf die Großbaustelle von Siemens in AfrikaNachholbedarf für die deutsche Wirtschaft

An Afrika scheiden sich die Geister. Einerseits stellt der Kontinent aufgrund der enorm anwachsenden Bevölkerung einen wichtigen Markt dar; andererseits zeigt die deutsche Wirtschaft – Ausnahmen bestätigen die Regel – als Investor weitgehend Abstinenz. Spätestens seit dem starken Anwachsen der Flüchtlingsbewegungen stößt jedoch Afrika auf das zunehmende Interesse der Europäer. Zu lange lag Afrika aus der Sicht der Mitteleuropäer „weit“ weg, obwohl der Kontinent, lediglich durch das Mittelmehr getrennt, fast schon ein europäischer Nachbar ist. Immerhin hat die Bundeskanzlerin bei ihrem Afrika-Besuch im März 2017 die afrikanische Brisanz erkannt und Entwicklungshilfeminister Gerd Müller spricht sich jetzt für einen Marshall-Plan für Afrika aus.

 

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60 Jahre Römische Verträge
Geschrieben von: Günter Spahn   
Montag, den 27. März 2017
Flagge der EUEine gute Idee wurde verwässert

Am 25. März 1957 wurden die „Römischen Verträge“ im Konservatorenpalast auf dem Kapitol unterzeichnet – es war die Geburtsstunde der EU. Sechs Länder, die Beneluxstaaten, Deutschland, Frankreich und Italien unterzeichneten ein umfangreiches Vertragswerk, die Keimzelle der heutigen EU. Doch eine richtige Jubel- und Feierstunde wollte jetzt beim „Geburtstag“ in Rom bei den 27 Mitgliedsländern – just im zeitlichen Umfeld des Jubiläums reichte das Vereinigte Königreich den Scheidungsbrief ein – nicht aufkommen. Die jetzt aus Anlass der Jubiläumsfeier der Römischen Verträge unterzeichnete „Erklärung von Rom“ entpuppt sich als eine Ansammlung von Worthülsen. Man wolle die aktuellen „nie dagewesenen Herausforderungen“ gemeinsam bewältigen. Nie dagewesene Herausforderungen? Im Oktober 1962 – fünf Jahre nach den Römischen Verträgen – stand durch die Kuba-Krise die Welt, und somit Europa, am Abgrund eines Atomkrieges. Dies nur, um die wirklichen Herausforderungen einzuordnen.

 

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Trauerspiel beim FBB-Flughafen ohne Ende?
Geschrieben von: Sven Skoglund   
Montag, den 13. März 2017
Flughafen Berlin BrandenburgEröffnung 2018 fraglich

Die schier unendliche Geschichte beim Bau des Flughafens Berlin Brandenburg geht vermutlich – zum wiederholten Male – in die Verlängerung. Nach einer Bericht der Abendschau der Rundfunk- und Fernsehanstalt RBB kann auch der Eröffnungstermin 2018 mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gehalten werden. Inzwischen haben auch andere Medien darüber berichtet, dass ein neues Gutachten der Beratungsfirma Roland Berger eine Eröffnung im nächsten Jahr sehr reserviert sieht. Das Gutachten nennt auch schonungslos die Gründe. So müsse die Projektorganisation verbessert werden. Immer noch gibt es offensichtlich erhebliche Qualitätsmängel wie Fehler an der Verkabelung der automatischen Türen und eine „unzureichende Koordination der Bauleistungen“. Schließlich wird das Fehlen einer vollständigen Transparenz über technische Risiken bemängelt.

 

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La Tricolore in Rüsselsheim
Geschrieben von: Günter Spahn   
Dienstag, den 07. März 2017
Opel Stammsitz in RüsselsheimFlaggenwechsel bei Opel

Opel ist immer noch eine Traditionsmarke und eine wirtschaftliche Institution respektive ein Standort- und Wirtschaftsfaktor, insbesondere in Rüsselsheim, dem Sitz des Unternehmens. So weit, so gut. Das 1882 gegründete Unternehmen hat Höhen und Tiefen – die Tiefen keineswegs nur in den vergangenen Dekaden – erlebt. Ende der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts war man als Autoproduzent sogar deutscher Marktführer. Die Familienfirma expandierte. Doch (damit wären wir bei den ersten Tiefen) mit der 1929 einsetzenden Weltwirtschaftskrise war die Familie Opel als Alleininhaber der Autofabrik überfordert. Zu allem Unglück waren damals infolge einiger Todesfälle in der Familie noch enorme Erbschaftssteuern zu verkraften. Kurz: Die Firma Opel stand 1929 finanziell vor dem Aus. Die Familie konnte es allein nicht mehr schaffen.

 

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Countdown beginnt für HSH Nordbank
Geschrieben von: Günter Spahn   
Donnerstag, den 02. März 2017
HSH NordbankEine Bank im Schaufenster

Es wird ernst für die HSH Nordbank. Der Verkaufsprozess des Institutes hat begonnen, mehrere Interessenten – so Insider – haben sich bis zum Stichtag 28. Februar 2017 gemeldet. Für Stefan Ermisch, seit Juni 2016 Vorstandsvorsitzender der Bank, beginnen jetzt die Phasen von Sein oder Nichtsein der HSH Nordbank. „Es steht eine Bank im Schaufenster, die sehr gut funktioniert“, sagte einmal der Bankmanager. Dies war nicht immer so und ist letztendlich der Grund, weshalb im Oktober 2015 die EU-Kommission das notwendige öffentliche Beihilfeverfahren für die Bank absegnete, aber gleichzeitig die Genehmigung mit der Auflage verband, das Institut bis zum 28. Februar 2018 zu veräußern. Ohne die Beihilfen gäbe es die Bank nicht mehr. Über die Gründe der wohlgemerkt früheren Probleme der Bank ist viel und hinreichend berichtet worden. Jetzt aber geht es um die nahe Zukunft mit dem Ziel, einem neuen Eigentümer oder strategischen Investor eine leistungsstarke Bank mit einem guten Kerngeschäft zu übertragen.

 

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